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Ausbildungs-Blog

Interview zum Aufenthalt in Finnland

Torsten Schreiber: Freddy, Du hast im September und Oktober letzten Jahres im Rahmen Deiner Ausbildung zum Werkzeugmechaniker einen Auslandsaufenthalt absolviert. Wohin hat Dich dieser geführt?

Freddy Lübbert: Ich war vom 23. September 2019 bis zum 01. November 2019 in Finnland, genauer gesagt in Jyväskylä .

Torsten Schreiber: Wo warst Du dort untergebracht?

Freddy Lübbert: Ich habe in einem Internat gewohnt, das zu der Berufsschule gehört, die ich während meines Aufenthaltes besucht habe. Die Schule heißt Gradia und ist mit ca. 23.000 Schülern die größte Berufsschule Finnlands.

Torsten Schreiber: Und welche praktischen Ausbildungsinhalte wurden Dir vor Ort vermittelt?

Freddy Lübbert: Da der Beruf des Werkzeugmechanikers in Finnland nicht ausgebildet wird, wurde ich immer dort eingesetzt, wo gerade Hilfe benötigt wurde. Vom Drehen und Fräsen an CNC-Maschinen für Prüfungsteile bis zum Aufstellen und Installieren eines neuen Schweißroboters habe ich an vielen Projekten mitgewirkt.

Torsten Schreiber: Wie sah in dieser Zeit Dein Tagesablauf aus?

Freddy Lübbert: Morgens um 8.00 Uhr bin ich mit dem Fahrrad zur Schule gefahren und je nachdem wie viele Stunden ich hatte war ich um 14.00 Uhr oder um 16.30 Uhr wieder im Internat. Danach habe ich ein bisschen die Stadt erkundet oder zum Beispiel Eishockeyspiele angeguckt.

Torsten Schreiber: Gab es einige Highlights in Deiner Freizeit vor Ort?

Freddy Lübbert: Ich war drei Tage in St. Petersburg und konnte die Sehenswürdigkeiten der Stadt begutachten, was sehr beeindruckend war. Außerdem hab ich mir ein Auto gemietet und bin 1000 km in den Norden gefahren, um dort Polarlichter zu sehen.

Torsten Schreiber: Welche Erfahrungen hast Du hinsichtlich der interkulturellen Kommunikation und Zusammenarbeit in Finnland gemacht?

Freddy Lübbert: Die Finnen sind alle sehr nett und sprechen hervorragend Englisch, tun dies aber relativ ungern, was den ersten Kontakt schwierig gestaltet hat. Doch nach ein paar Tage oder Wochen war das „Eis“ gebrochen und wir hatten ein freundschaftliches Verhältnis.

Torsten Schreiber: Freddy, vielen Dank für das Interview.


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