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Ausbildungs-Blog

Mein Praktikum während der Ausbildung in Spanien mit Erasmus+

Azubi Dennis vor dem Firmengelände Spies in Melle

Alles ging los mit einer englischen Bewerbung für das Programm: dazu gehörte eine Einverständniserklärung der Firma SPIES, ein Lebenslauf und ein Anschreiben. Über die Zusage bei einer kleinen Firma in Vigo, an der Nordwestküste in Spanien, habe ich mich sehr gefreut. Um mich auf das Praktikum vorzubereiten, habe ich an 4 Tagen für jeweils 2 Stunden einen Spanischkurs belegt, der mir später die Kommunikation etwas erleichterte (leider war es zu wenig, um sich großartig zu verständigen).

Ende April bin ich von Dortmund nach Porto in Portugal geflogen. Von dort ging es mit einem Bus weiter nach Vigo. Die Landschaft war/ist traumhaft.
Den Bus nach Vigo musste ich selbst organisieren, aber das war heutzutage mit PayPal und Internet gar kein Problem. In Vigo wurde ich vom Busbahnhof vom Leiter des Projektes abgeholt. Er erzählte mir ein bisschen mehr über die Stadt und meine Firma vor Ort als er mich zu meinem Apartment brachte. Den ersten Tag habe ich noch frei gehabt, um mich mit der Region vertraut zu machen: Wo finde ich was? Wie komme ich zur Arbeit? Wie fahre ich in einem fremden Land Bus?

Azubi Dennis während seines Praktikums in Spanien

Am ersten Praktikumstag wurden mir meine Kollegen und die Firma gezeigt. Es war eine kleine Firma mit ca. 10 Mitarbeitern, die Erdwärmepumpen* herstellen und daran alles selbst produzieren. Während der ersten Tage hat mir ein Kollege das System erklärt.

In meiner Freizeit habe ich die Hafenstadt Vigo erkundet und fleißig Bilder geschossen.

In der zweiten Woche habe ich für meine Gastfirma einen Schaltschrank verdrahtet und ein bisschen mehr über meine Kollegen erfahren. Es war ein tolles Gefühl, als ich später erfuhr, dass meine Erdwärmepumpe zu einem Kunden nach Deutschland geliefert wurde. Zum Ende der Woche war ich beim Fußballspiel von Celta Vigo gegen FC Barcelona.

In der dritten Woche habe ich die kompletten Kupferrohre für die Wasserleitungen gebogen und verpresst. Am Wochenende habe ich dann ein paar Spanier kennengelernt, die mir die Stadt noch mehr abseits der Touristenpunkte gezeigt haben. Ohne diesen netten Kontakt hätte ich das wahrscheinlich nie gesehen.

In der vierten Woche durfte ich mich dann als Übersetzer versuchen und habe mit dem Chef der Firma zusammen einen Flyer ausgearbeitet, der jetzt in Deutschland vertrieben wird.
Am Wochenende ging es dann zu den Islas Cies, eine Inselgruppe vor Vigo, die vor ein paar Jahren von einer Zeitung den Preis "schönster Strand der Welt" verliehen bekommen haben.
Dort habe ich zwei deutsche Mädels kennengelernt, die grade den Jacobsweg gepilgert sind (von Porto nach Santiago de Compostela). Es war echt schön mit jemanden vor Ort Deutsch zu sprechen.

In der fünften Woche wurde mir das ausgearbeitete Programm für die Steuerung nähergebracht und erklärt.
In der sechsten und letzten Woche meines Praktikums habe ich dann beim Programmieren geholfen, wurde herzlich verabschiedet und eingeladen gerne nochmal wiederzukommen.
Die Spanier haben dann noch eine kleine Abschiedsfeier organisiert bevor es zurück in die Heimat ging.
Meinen allerletzten Tag habe ich noch in Porto verbracht, eine der schönsten Städte, die ich bis jetzt gesehen habe. Beim nächsten Mal werde ich aber zu einem anderen Zeitpunkt wiederkommen -nicht wenn grade Nations League Finale vor Ort ist oder ich wenigstens Tickets habe :D

Zum Schluss wollte ich noch einmal Danke sagen bei der Firma SPIES, die mir diese Chance eines Praktikums ermöglicht hat und tatkräftig unterstützt hat und bei allen Menschen, die ich in Spanien kennen lernen durfte: Ihr habt ein wundervolles Land mit noch besseren Menschen!

* Erdwärmepumpen können zum Heizen von Wohnräumen eingesetzt werden.

Dennis macht eine Ausbildung zum Mechatroniker und startet zum 01.08.2019 erfolgreich in sein drittes Ausbildungsjahr.


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Spies Kunststoffe GmbH auf Deine Zukunft Melle

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